Geld hat man nie genug. Diese Erfahrung macht nun auch die schwarz-rote Bundesregierung. Obwohl ihr noch die Reste der Ampelkoalition zur Lockerung der Schuldenbremse und zum unbegrenzten Geldausgeben fürs Militärische verholfen haben – wer es vergessen hat: Es ging um eine Billion Euro –, reicht ihr das Geld immer noch nicht. Schon 2027 werden 30 Milliarden fehlen. Woran liegt es? Wenn das Geld knapp wird, dann hat man zu viel davon ausgegeben: aktuell für die Erweiterung der Mütterrente, die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie, die Erhöhung der Pendlerpauschale, die Aufrüstung. Aber wo holt man das nun fehlende Geld? Bei den Bürgern. Man kürzt das Bürgergeld. Aber das wird nicht reichen. Daher geht es jetzt den Klimakosten an den Kragen. Warum sollen jene, die sich für einen fünfstelligen Betrag Solarmodule aufs Dach haben bauen lassen, auch noch Geld für den erzeugten Strom bekommen? Weitere Vorschläge: Man erhöht den Preis für das Deutschland-Ticket (das läuft schon), man verstaatlicht das Eisenbahnschienennetz und führt Gebühren für dessen Nutzung ein. Man könnte die Wälder abholzen die frei werdenden Flächen der Industrie verkaufen, man verzichtet auf die Kontrolle von Umweltauflagen in der Landwirtschaft, beim Bauen, in der Industrie. Man streicht das Ziel der Klimaneutralität und schafft die Umweltministerien ab. Auch könnte man die Rentenzahlungen an Menschen über 80 kürzen, weil die lang genug gelebt haben. Natürlich könnte man auch die Zuschüsse an die Pflegeversicherung streichen. Wer sich pflegen lassen will, soll es selbst bezahlen. Mit diesen und anderen Maßnahmen könnte man die Staatskasse entlasten.