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Verschmähtes Europa

Der reiche Mask hat es klar ausgedrückt: Die europäische Union gehört abgeschafft. Sie ist ihm lästig, weil sie die freie Entfaltung seines Datenkonzerns behindert. Nehmen die jenseits des Atlantiks sich doch heraus, Gesetze auf sein Imperium und andere US-Imperien anzuwenden, von Verstöße zu faseln und sogar Strafen zu verhängen. Auch die Tramp-Administration hält von den Europäern so gut wie nichts. Da sind ein paar Kleinstaaten ohne Macht. Die haben gefälligst das zu tun, was er, der geniale Amerikaner, plant. Die Europäer stehen da oft im Wege. Sie wollen von den USA verteidigt werden. Das sollen sie gefälligst selbst in die Hand nehmen. Amerikanisches Geld ist zu schade für dieses kraftlose Europa. Und dann unterdrückt man dort auch noch die Meinungsfreiheit. Sie errichten „Brandmauern“ gegen Parteien, die die richtigen Ziele verfolgen, Parteien, die sich mit Amerika und Russland gut stellen, die Puh-tin loben und vor allem ihn, den großen Tramp, und die Kontakt halten mit dem besten Europäer, dem Regierungschef von Ungarn. Wie heißt er doch gleich? Man muss den Europäern deutlich machen, dass sie ein Nichts sind, dass sie allenfalls am Katzentisch sitzen dürfen, wenn die Großen und Mächtigen, die USA, Russland und China, die Welt unter sich aufteilen. Und was machen die so Geschmähten? Sie sind sich uneins. Besseres können sie offenbar nicht.

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