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Beste Freunde

Der amerikanische Präsident muss in seinem Element sein. Er, der beste Deal-Maker der Weltgeschichte, zu Besuch bei einem anderen Großen der Welt, den er sogar seinen Freund nennen darf. Es wird T wurmen, dass X ein noch größeres Reich regiert, als es die Vereinigten Staaten bisher noch sind. Daher wird er nicht rasten und ruhen, bis er sich neben Grönland und Kuba auch noch Kanada einverleibt hat. Noch mehr allerdings dürfte ihn beunruhigen, dass China den USA bei der technologischen Entwicklung den Rang abläuft. Haben die doch tatsächlich bei den E-Autos und sogar bei der KI einen Vorsprung. Gerade deshalb sind ein paar gute Deals fällig. X könnte T helfen, den lästigen Krieg gegen den Iran gesichtswahrend zu beenden. Der würde dafür Taiwan drangeben, wenn den Chinesen so viel daran liegt. Dafür werden sie ihm sicher die dringend benötigten seltenen Erden zu einem Sonderpreis überlassen. Von Zöllen wird man künftig nicht mehr reden. Schon jetzt kann man das Schlussprotokoll formulieren: Es wird ein äußerst erfolgreicher Besuch gewesen sein, der zum Nutzen beider Länder sein wird. T wird X als großen Staatsmann würdigen und X sich zu freundlichen Bemerkungen über T durchringen. Wie gut, wenn sich die Welt in den Händen zweier so großartiger Staatsmänner weiß. Wir leben, so scheint es, in der besten aller Zeiten.

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