Unbeständige Sauberkeit oder Die kurzfristige Sanierung einer Holzeisenbahn

Dass es mit der Sauberkeit der Holzeisenbahn vor dem Sindelfinger Rathaus nicht zum Besten stand, das wissen die Leser dieses Blogs schon länger. Der Oberbürgermeister, der von seinem Fenster im Rathaus aus auf das wunderbare Spielzeug blickt, wusste es auch. Und er handelte. Die städtische Reinigung bekam den Auftrag, sich des Geräts anzunehmen. Auch ein paar Eimer Farbe zum Übermalen der Sauereien wurden in Aussicht gestellt.

Was versprochen wurde, hat man auch gehalten. Mit eifrigem Besen und viel roter und schwarzer Farbe wurde dem unsauberen Zug zu Leibe gerückt. Bald erstrahlte er in neuem Glanze. Die Kinder und ihre Begleiter konnten sich freuen. Der Stadtverwaltung und ihrem Chef gebührt herzlicher Dank.

Doch nun, einige Wochen nach dieser Sanierung, hat der Besucher wieder allerlei Grund, sich zu ärgern. Die Schmierer sind zurückgekommen. Der neue Anstrich hemmt sie nicht, sondern scheint sie eher anzuregen, sich darauf zu verewigen. Das ist bedauerlich.

Der angehängte Zugwagen ist des Abends offenbar ein beliebter Treffpunkt derer, die aus dem Eisenbahnalter längst herausgewachsen sind. Jedenfalls finden sich unter den Sitzen allerlei Papiere, Dosen und Plastikbehälter mit Essensresten. Das ist ärgerlich.

Man wünschte sich und den Jugendlichen, die hier gehaust haben und hausen, dass sie eine bessere Bleibe für ihre abendlichen Treffen fänden. Die Stadtverwaltung sei ermuntert, in ihren Bemühungen um die Erhaltung der Holzeisenbahn nicht nachzulassen.

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