Bleibende Verlierer

Man hätte es sich denken können. Während Verlieren im Fußball-Vereinssport immer mit dem Rauswurf des Trainers endet, sogar bei den kickenden Frauen im Nationaltrikot war das so, geht der Deutsche Fußballbund bei den männlichen Balltretern den umgekehrten Weg. Der Verlierer wird belohnt; er darf im Amt bleiben. Offenbar hat er die peinlichen Auftritte seiner Mannschaft nicht zu verantworten. Aber wer dann? Häckerling ist entsetzt. Statt auf einen Neuanfang und Neuaufbau dieses faulen Haufens, genannt Nationalmannschaft, zu setzen, wird ein übles Weiter-So praktiziert. Dass die Zeitungen von Löw fordern, dass „er sich neu erfinden“ müsse, geschenkt. Seit wann erfinden sich 58-Jährige neu? Aber dieses Gebaren liegt auf der derzeitigen Linie. Da hat der senile Alte aus Bayern endlich seinen Rücktritt angeboten, und was geschieht? Alle hätten erfreut jubeln können, aber nein, sie drängen den Provinzfürsten, im Amt zu bleiben. Der Löw der CSU braucht sich nicht einmal neu zu erfinden, er darf weiter der bleiben, der er in den letzten geworden ist: ein Wichtigtuer, der mit seiner Sturheit und unsinnigen Forderungen (PKW-Maut, Müttergeld, Obergrenze) unserer Demokratie und damit unserem Land Schaden zufügt. Hierzulande dürfen alte Männer offenbar machen, was sie wollen. Ein trostloses Signal für die Zukunft Deutschlands!

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