Mittelständisches Schichtproblem

In diesem Blog sind folgende Äußerungen zu lesen; ihre Deutung könnte zu einer PISA-Aufgabe (Bereich Lesen und Textverständnis) werden. M schrieb:

Obgleich es jeder weiß, sei es hier doch nochmals zur Erinnerung gesagt: Der deutsche Mittelstand erwirtschaftet den mit Abstand größten Anteil des deutschen Bruttosozialproduktes, stellt die mit Abstand meisten Arbeitsplätze. Ohne den Mittelstand – aber auch Kleinunternehmer und Freiberufler – wäre Deutschland ökonomisch (und politisch) ein NICHTS. Deutschlands kreativste und produktivste Leistungsträger findet man vor allem genau hier: Unter den Freiberuflern, den Selbstständigen, den mittelständischen Unternehmern. … Unter Mittelstand verstehe ich (wie alle BWLer) ausschließlich mittelständische Unternehmen (Unternehmer), also nicht etwa eine soziale Gesellschaftsschicht.

Darauf antwortete H unter anderem:

Seine <Ms> Definition von Mittelstand mag BWL-Studierende beglücken. Aber wen rechnet er zur Mittelschicht? Gibt es die überhaupt noch?“

Dies wiederum führte zu folgender Reaktion von M:

Das wahre – nun klar – in Erscheinung tretende Problem ist wohl doch, dass <H> begrifflich beispielsweise nicht unterscheiden kann … zwischen Mittelschicht und Mittelstand. Aber das kann H ja wohl sehr gut, Menschen klassifizieren, deshalb gehört jeder auf die Hauptschule, der Mittelstand sagt und auch wissend meint und dies folglich nicht mit Mittelschicht verwechselt.

Fragen und Aufgaben:

1.      Fasse Ms Definition von „Mittelstand“ in einem Satz zusammen.

2.      Was wollte H in seiner Antwort zum Ausdruck bringen?

3.      Wie versteht M die Antwort von H?

4.      In welchem logischen Zusammenhang steht der letzte Satz von M („Aber …“) mit dem vorher Geäußerten?

5.      Formuliere eine klärende Stellungnahme, die geeignet wäre, zwischen M und H zu vermitteln.

(Blog-Eintrag Nr. 244)

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

19 Kommentare zu Mittelständisches Schichtproblem

  1. Boris sagt:

    Man soll also den Geißler machen? Das wird schwierig, es scheint fast so, als prallen hier FDP und Linke (ja, trotz BWL scheint das für mich ein wenig durch) aufeinander. Und ganz im Ernst, das könnte nicht mal ein Sonderbotschafter der UN.
    Ok, ich versuch’s der Reihe nach:
    Zu den Mittelständlern zählt M alle Unternehmen mit 10-500 Angestellten (oder besser, er bezieht sich vermutlich auf die Definition, die in Wiki hinterlegt ist).
    H will fragen, ob die Mittelschicht noch existiert. Da die soziale Schere immer weiter auseinandergeht, ist die Frage, ob es nicht nur noch eine Ober- und eine Unterschicht gibt, und das Bindemittel der Gesellschaft, die Mittelschicht, nicht wegbricht.
    Das, was jetzt von M kommt, ist nicht gar so freundlich, es ist zum einen eine Unterstellung, zum anderen geht es an der Höflichkeit gegenüber den Mitmenschen etwas vorbei. Daher beachte ich das (und alles, was auf diese Art geäußert wird, nicht, es steht ja jedem frei, das zu tun oder zu lassen).
    So jetzt wird’s nochmal kompliziert. Also, M will H sagen, dass H wohl der Meinung ist, dass M auf die Hauptschule gehört, obwohl M ja unterscheiden kann, was Mittelstand und was Mittelschicht ist, was zum Ausdruck bringen will, das M Hs Befähigung zur Klassifizierung anzweifelt.
    Oder einfacher gesagt: M denkt nicht, dass H beurteilen kann, wer auf welche Schule gehört. (Jetzt will ich aber einen verdammten Nobelpreis in Satzentschlüsselung, ich weiß, den gibts nicht, aber ich hätte ihn verdient, wenn es ihn gäbe (oder den Hauptschulpreis oder was auch immer)).

    Die Stellungnahme.
    (Es ist der erste Januar und ich schreibe hier mehr als bisher und das nicht mal zu einem wirklichen Blogthema, ist ja eher ein aus dem Blog geborenes Thema, also quasi ein hausgemachtes)
    M sollte vielleicht doch einen anderen Blog wählen oder einen eigenen aufmachen, einfach mal so als Idee, ich glaube nicht, dass hier eine Wellenlänge besteht (so rein gefühlsmäßig finde ich, das führt zu Unfrieden, und den hat man mehr als genug auf dieser Welt).
    H ist ein wenig bissig, jedoch ist es sein Blog und so ist das auch sein gutes Recht und wie ich persönlich finde, noch nicht über der Grenze, aber das mit dem Beglücken isch au net nett, würde mein Vater sagen.
    B hat sich jetzt ein wenig vorgewagt und wird erwartungsgemäß etwas Prügel beziehen (wie der Geißler halt auch, aber immerhin habe ich nicht vorgeschlagen, dass H und M einen Stresstest ablegen (dass die beiden sich stressen, hab ich ohne Millionengage rausgefunden, und glaubt es oder nicht, das war schon vor diesem Blogeintrag).
    Ok, das war jetzt keine Stellungnahme, aber ich bin auch kein Deutschlehrer, vielleicht hilft’s ja für den Weltfrieden.

  2. Bee sagt:

    Hier ist keine Stellungnahme erforderlich, sondern eine psychologische Intervention.
    Da ich nicht vom Fach bin, versuche ich es anders.
    1. Jeder Blog-Eintrag von „häckerling“ zeichnete sich bisher dadurch aus, dass es einen Kommentar zu einem Zeitungsartikel oder einem aktuellen Ereignis gab. Darauf zu antworten, heißt entweder, einen Gedanken des Eintrags aufzugreifen oder auf das Ereignis selbst Bezug zu nehmen. M hat H im wahrsten Sinne des Wortes aus der Fassung gebracht, was man an der PISA-Aufgabe sehen kann. Was kein Wunder ist, da M sich weder auf Gedanken zu den Einträgen beschränkt noch auf einzelne Themen. Jeder M-Beitrag ist ein Rundumschlag und in dieser Hinsicht unkultiviert im Sinne von unförmig.

    2. Der Einzige, der ein Problem damit hat, dass er Hauptschüler ist, ist M selbst. Offensichtlich hat er seinen Hauptschulabschluss um weitere Qualifikationen ergänzt, Philosophen gelesen, vielleicht BWL studiert, was auch immer. Das ist doch alles sehr löblich und eine gute Entwicklung. Aber dieses ständige Beharren darauf, dass man einmal Hauptschüler war und deswegen das Schulsystem, die Lehrer, die Beamten, die Ausbilder der Lehrer und wen nicht noch alles hasst, nimmt den gedanklichen Ergüssen ihre Ernsthaftigkeit. Statt dessen überwiegt eine Art Opferhaltung.

    3. Man kann nicht in einer Flut von Kommentaren und Meinungen zu einer Fülle von Themen auf einmal und gleichzeitig Stellung nehmen. Referendare, die M erstaunlich oft als Beispiele seiner Argumentation aufführt, lernen in der Ausbildung (bei den bösen Beamten), dass eine Schulstunde ein Thema hat und ein oder mehrere Lernziele. Mein Tipp für M, falls er tatsächlich weitere Blogeinträge, Bücher oder Beitrage verfassen will: Manchmal ist die Beschränkung auf einen Gedanken sehr hilfreich. Man wird nicht gleich beschränkt dadurch und man wirkt auch nicht beschränkt, nicht mal als ehemaliger Hauptschüler.

    4. Ja, es gab eine Verwechlsung, ein Missverständnis oder eine begriffliche Verwirrung zu den Begriffen „Mittelstand“ und „Mittelschicht“. Der eine Begriff entstammt der Betriebswirtschaft, der andere der Soziologie. Darauf entstand eine Schieflage in der Kommunkation oder anders gesagt: die Ebenen passten nicht mehr (wenn sie das je getan haben). Ist das aber ein Grund in fünfzehn Kommentaren stereotyp sich darüber zu freuen, dass man diese Begriffsunterscheidung beherrscht, der andere aber nicht? So funktioniert Dialog nicht.

    5. Was hier über Aufklärung geschrieben wird, gefällt mir nicht. Aufklärung ist weder eine Wunderwaffe noch eine immer korrekte politische Einstellung. Da hilft es nichts, Zitate berühmter Philosophen wie Handgranaten in die Debatte zu werfen. Aufklärung ist eine Haltung, die Bemühung meint, Anstrengung um Erkenntnis, die Fähigkeit, Gedanken in eine Form zu bringen. Es ist auch Mut im Spiel, aber nicht der Mut zum Undifferenzierten und Provokanten, sondern der Mut zur Wahrhaftigkeit. Es gehört auch gegenseitige Achtung dazu und Selbstkritik. Sich selbst als alleinigen Mund der Wahrheit zu erachten, ist jedenfalls nicht im Sinne der Aufklärung. Sagt eine, die sich der Aufklärungsforschung verbunden fühlt.

    Fazit: Ich lasse mich weder von häckerling zum PISA-Prüfling noch von Marc zum Affen (Beamten) machen. Fassung bewahren und Formen finden!

    • haecker sagt:

      Nun muss H also H selber deuten: Er hätte wohl jeweils ein Betonungszeichen auf -stand bzw. -schicht setzen sollen, will sagen: Nicht der Mittelstand interessiert ihn, sondern die Frage, ob es überhaupt noch so etwas wie eine Mittelschicht gibt.

  3. Marc sagt:

    So, jetzt mach ich mal den Geißler (aus dem Skiurlaub). Ich verstehe unter Ski übrigens Skilanglauf (ich kann gar nicht Alpin fahren … wenn’s missvestanden wurde (bin auch zu alt für Alpin) . Marc lügt? Ne… aber mit dem Skidings, das war Teil einer assoziativen Kette (à la Kafka) und Spaß. Nict alles war Spaß, klar, aber vieles.

    So: Themawechsel: Man tippt halt sehr schnell etwas in so nen Blog ein, woran man sieht, dass man mit den neuen Medien sehr vorsichtig umgehen sollte. Ich wollte wirklich keinen Unfrieden in diesen Blog bringen und bedanke mich für die Kommentare. Ich bin übrigens kein Linker, ich wähle CDU (jedenfalls seit 15 Jahren), … na gut … ich bin Geißler-Flügel in der CDU (das stimmt ehrlich… kann ich sagen, weil man mich eh bei der CDU öfter sieht, das ist quasi öffentlich). Ansonsten gebe ich übrigens sehr wenige Informationen von mir im Internet Preis (es sei denn, auf meinem Computer ist Adware, tja…. das ärgert dann schon!!! Mensch Leute! ). Ich sage im Internet nicht mal, ob ich im Skiurlaub bin, denn da würde ich ja in aller Öffentlichkeit verraten, dass man nu meine Bude ausräumen kann.

    Hier ist mein diesmal wirklich sehr Ernst gemeinter Schlichterspruch:
    Ich mache folgenden Vorschlag: Häckerling entfernt sämtliche Blogbeiträge von Marc (mit meiner Zustimmung) von seinen Blogsites (seine eigene Main-Artikel kann er natürlich stehen lassen), aber auch Häckerlings eigene Kommentare zu den meinen werden entfernt. Und zwar bitte nicht nur Marcs Beiträge zu dem Thema „Beamter“, sondern auch zu allen anderen Themen (Umwelt (Ökologischer Himmel), Kinder, Kirchenpredigt, alle…..). Häckerling geht umsichtig vor und nimmt wirklich alles von Marc aus dem Netz,. Von Marc steht dann also gar nix mehr hier. Wenn Boris und Bee einverstanden sind sind sie garantiert), ist sogar komplett alles zu dem leidigen Thema weg aus dem Netz, der BLog hat seine Form wieder (was Bee sich wünscht) und ich auch. Möge dem Block ein guter Neustart beschieden sein (meine ich ehrlich), wenn auch ohne mich. Aber das hier ist keine Opferrolle (oder so). Ehrlich. Ich glaube alle Blogbesucher (waren überr die Ferien wenige, denke ich), werden es einsehen: so was kommt vor, Nachzensur darf sein (da von allen Beteiligten sicher gewünscht).

    Seid ihr damit einverstanden?

    PS: Ich war allerdings wirklich auf der Hauptschule, allerdings ohne Opferdings. Das ist eine traurige Sache, wenn man’s erlebt hat. Hatte nur schlechte Noten auf der Hauptschule. Tja, der zweite Bildungsweg ist hart, aber das ist nicht so, dass man in ne Opferrolle kommt, wenn man’s schafft. Man ist stolz drauf. Nur wenige schaffen das und das ist so traurig. Es gehört sehr viel Glück dazu, es zu schaffen. Warum sage ich nicht, sonst bloggen die Hauptschullehrer los.

    Mein Plädoyer (das alles aber bitte auch löschen): ich habe nichts gegen Beamte. Wenn das so verstanden wurde, unter dem Strich, dann ist das sehr schade. Ich finde allerdings, dass BEamte dort einegsetzt werden sollten, wo das Beamtentum sinnvoll ist: Beim Militär, der Polizei, bei jenen Organen, wo es um das Gewaltmonopol des Staates geht. Dort sind Beamte Pflicht und ich habe den größten Respekt vor diesen extrem harten Jobs, in denen Menschen ihre Gesundheit gefährden für das Allgemeinwohl. Aber einen Lehrer zu verbeamten, das finde ich nach wie vor falsch. Ein Schiff fährt gut im Wasser, auf der Straße ist es sinnlos. Deshalb Schiffe abzuschaffen wäre Quatsch. Aber Schiffe auf der Straße fahren zu lassen, nur damit LEhrer verbeamtet sind (vergleichsweise), das ist auch Blödsinn. Jetzt bloggt aber bitte nicht wieder drauf los! SCHLUSS MIT DIESEM THEMA!

  4. Marc sagt:

    Nochmal kurz ich (Mensch Marc, kannste dich nicht vorab entscheiden, was de sagen willst?). Tja, da schaut der Hauptschüler durch. Was ich sagen will: wenn ihr diese Seite hier stehen lassen wollt (also nur „Mittelständisches Schichtproblem“), dann hätte ich im Sinne meines Schlichterproblems nichts dagegen (ist ja sehr abstarkt M + H und so). Ihr könnt Sie aber auch gerne entfernen. Häckerling regele es also so, wie er es technisch für sinvoller haltet (also webtechnisch).
    So, …. ich wünsche euch allen,
    ein schönes neues Jahr 2011 und auch diesem Blog einen guten Start (demnächst ist Wahl in BW- die will ich mit meinen Beiträgen nicht negativ beeinflussen, denn die CDU braucht ja (leider) die FDP. Jamaika… damit wird’s eh nix und ich hab ja klar gesagt, dass ich KEIN GRÜNER BIN. Das fiel mir nur so ein. Man darf ja nich vergessen, dass das ne FDP-Seite ist und ich finde, die hat das Hausrecht (obgleich sie auch keine verbeamteten Lehrer will). Also… nicht losbloggen… weg mit dem Zeug! MArc ist jedenfalls einverstanden.
    Tschüüß! Macht’s gut!
    Marc

  5. Marc sagt:

    Also gut, Häckerling will nicht den Schlichterspruch von Marc akzeptieren. Dann will Marc aber eines klarstellen: Es ist ein juristischer Tatbestand, öffentliche Zitate derart aggressiv aus dem Zusammenhang zu reißen, wie das der selbsternannte Pisa-Forscher Häckerling getan hat. So viel zum Web 2.o. Und nun zur Schule: Wir hoffen doch, dass so Aufsätze nicht korrigiert werden, wie Häckerling PISA-Aufgaben ausdenkt, oder?

    Wird dieser Kommentar zensiert, direkt oder indirekt? Dann mache ich wenigstens der Stuttgarter Zeitung nen klitzenkleinen Hinweis, Häckerling habe ihr den Duden wegen einer falsch gesetzten Großschreibung anempfohlen, der allroundberufstaugliche Deutschlehrer. Dort wird man ein kleines Schmankl für die kommende Wahl draus machen . Drohung? Nein. So ist Demokratie! Ja? Wie bei den alten Rittern? Ok. Dann mal was anderes: Weiß Häckerling, dass Journalisten keine Ruheständler sind, sondern Artikel en Masse produzieren, im Akkord quasi, dass schnell n’Fehler drin ist? Aber vielleicht brauch ich das ja gar nicht der Zeitung schreiben, Häckerling, vielleicht weiß die’s schon. Geht dir ein Lichtlein auf?

    Ich sage ganz ehrlich (aus der Ich-Perspektive), was ich sofort dachte, als ich Häckerlings Beitrag „Mittelständisches Schichtproblem gelesen: Dass dieser Mann mehr als aus der Fassung ist. Ja, ich habe die PISA-Aufgabe Häckerlings beantwortet und interpretiert, ich bin dabei zum dem Schluss gekommen, dass mich der Schreiber der „erdichteten Pisaaufgabe“ an den „Leutnant Gustl“ von A. Schnitzler erinnert.

    Schnitzler ist durchaus Schulstoff und bekanntlich (jedenfalls die „Traumnovelle“ von A.Schnitzler) verfilmt mit T. Cruise. Schnitzler war Offizier, so viel zum Thema Beamter. Bekanntlich hat Schnitzler in besagten Stück den Stream of Concsiousness (Schau ins Innere) in die deutsche Sprache eingeführt und diese Schau ins Innere war doch auch hier zu offensichtlich. Man braucht nur Häckerlings Assoziationsketten und Argumentationsgang auszuwerten- die wahre PISA-Aufgabe für den LEser. Die wahre Lösung der Aufgabe besteht nämlich darin, den äußeren logischen Rahmen des gesamten Diskurses finden, nicht die durch Häcker manipulierten Versatzstücke! Die äußere Klammer ist nicht die PISA- Aufgabe, sondern das Omega der Diskussion, deren Anfang also außerhalb dieses Beitrags, im Artikel „Lehrerstatusbeispiele“! Ja,. Häckerling: „Am Anfang war das Wort“, aber am Anfang von was? Wie wär’s mal mit fächerübergeifendem Unterricht: Mathe, Logik, Deutsch, Geschichte? Gibt’s den schon so in dem Sinne, wie ich das mache?

    So viel noch zum Thema deutsch-romantische Deutschlehrer ( ich meine die Epoche Romantik, nicht Kerzenlicht): Die Romantik (19. Jahrhrundert- Deutschland) liebte es , logische Klammern zu manipulieren. Das fanden die Romatiker total witzig, weil alles so schön chaotisch wurde. Das Resultat nennt man Demagogie. Historisch war das die Erfindung der Propraganda. Ja, auch die wurde in Deutschland erfunden. Das Rad hat Häckerling also demagogisch mit seinem Trick, nämlich Fragmente einer Aussage chaotisch zu collagieren, nicht neu erfunden. Aber ob das der freiheitliche Geist der FDP sein soll, das ist fraglich!

    Ich hoffte mit meinem „Löschangebot“ , Häckerling möge die Chance ergreifen, das Gesicht zu wahren (und das dazu seiner Partei- die er hier durchaus repräsentiert), doch er lehnte ab. Ich hoffte vor allem, er möge nicht auf „verbale“ Mordgedanken kommen, wie der Leutnant Gustl, der sich derart hineinsteigert in den Wunsch auf Fehde und Rache, dass er Tag und Nacht …

    Aber lassen wir das.
    Mein Schlichtungsangebot gilt übrigens noch immer. Ich habe keine Lust,. mit jemandem zu kämpfen, der nicht einmal das kann. Welche Lorbeeren sollte ich dabei ernten?

  6. Nana sagt:

    Bezüglich der Kommentare in der „Zeit“ gibt es ein Maximum an erlaubten Zeichen (1500). Außerdem gibt es einen Link: „Kommentar als bedenklich melden“. ich fange an, mir beides für diesen Block zu wünschen.

    Es interessiert hier (!) nicht der persönliche „stream of consciousness“. Jeder darf und soll sein Inneres für sich behalten. Nicht Leutnant Gustl hat seine Gedanken aufgeschrieben, sondern das war Schnitzler! Schreiben ist Darstellung, dahinter steckt Arbeit, seine Gedanken und Gefühle in eine kommunizierbare Form zu bringen. Einer besonderen Arbeit bedarf es Nicht-Kommunizierbares in eine kommunizierbare Form zu bringen. Persönlich beleidigen oder bedrohen lassen muss sich dabei niemand!

  7. Marc sagt:

    BItte nie vorschnell vor-urteilen- das ist bereits Ethik!

    Zu Nanas Kommentar (das ist nun definitiv mein letztes kommentieren in diesem Blog, danach ist Schluss. Diesmal meine ich es ernst- kein Wankemutmarc.
    Erst mal: Du solltest nicht vorschnell urteilen- niemand sollte das, ohne zu Wissen. Was ist wirklich vorgefallen?

    -Ich sagte, Häckerling bediene sich eines alten Tricks: Er verschiebt Klammern. Wie in der Mathematik führt das auch in Texten zu einer Zerstörung der Aussagelogik und damit – gewollt, des Sinns. Aus Klopapier wird Papierklo: Innen undAußen verschieben sich. Aus Flaschenbier wird eine Bierflasche. Ist das witzig? Als Lehrgegenstand ja, als Demgagogie (um Menschen zu verwirren) nein. So etwas ist witzig auf einer Projektionsebene (Abbildung), nicht aber, wenn diese chaotische Realität würde oder werden soll (jemanden verwirren). Es ist nicht witzig, jemanden schämisch auszulachen, sondern miteinander zusammen zu lachen. Auch das ist mathematische Klammerlogik .

    Ich fühle mich der Naturwissenschaft verpflichtet. Ich verstehe mich nicht als Literaturmensch. Deshalb nehme ich in Sachen Literatur auch keine päpstliche Autorität in Anspruch. Was aber mathematische Aussagelogik angeht, da traue ich mir zu, richtig zu rechnen. Zu rütteln gibt es an richtigen Rechnungen nichts und diese brauchen Zeit (den Rechenweg). Also rechnen wir doch mal nach, was Häckerling sich ausgerechnet hatte, auch wenn es etwas Mühe kostet:

    (1) Häckerlin stellt dem erlauchten Leser eine Pisaaufgabe, in welcher er vorgibt, Marc (M)und (H) zu zitieren. Er hat das Zitat aber nicht nur verfremdet, sondern aus dem Zusammenhang gerissen. Wie?

    Der französische Staatspräsident CHirac hat bekanntlich hinter vorgehaltener Hand mal gesagt, die Engländer haben der Welt an Essklultur nichts beigesteuert, außer Rinderwahnsinn. Das flog auf, das verräterische Wort, und die britischen Zeitungen antworteten beispielsweise mit
    „REDE KEINEN CREPES, CHIRAC!“. Chirac sei hier nun H, Häckerling sei M.
    Nun geht Häckerling so vor. Er behauptet in seiner PISA-Aufgabe implizit, H habe nie etwas aggressives gesagt, niemals. Die Aussage von M aber laute: „REDE KEIN CREPRES!“. So erscheint M aggressiv, obgleich H die Ursache (der Anfang) der Aggression war, während M sich verteidigt. So wird Papierklo zu Klopapier. Ich bin mir sicher: Das Web 2.0 vergisst nie, Häckerling wird dran denken, sogar auf dem K…..

    Häckerling etzt nämlich einen neuen Anfang, obgleich dieser Anfang erlogen ist. Nun sieht es so aus als hätten die Engländer Chirac grundlos beleidigt mit der Aussage „CHIRAC RED KEIN CREPES!“.

    (2) Dem aber nicht genug: Häckerling geht nun zudem her und reißt all dies auch noch komplett aus dem Zusammenhang, indem er den ursprünglichen Kommentar-Scroll abreißen ließ. Die Versatzstücke aus der Pisaaufgabe wurden nämlich aus dem Kommentarroller „Lehrerstatusbeispiele“ entnommen . Hier also- in diesem Blockartikel unter der ClowdTag LEHRER begann die eigentliche Diskussion. Hier der Link für wirklich INteressierte an Argumentation (wenn WordPress das HTML nicht frisst, müsst ihr selbst unter LEHRER nachsehen).
    http://fdp-bw.de/fdpbwblogs/haecker/2010/10/11/lehrerstatusspiele/

    So, indem Häckerling nun den Argumentationsgang abreißen lässt, glaubt er, den Anfang neu setzten zu können und damit MArk in ein übles Licht zu rücken, allerdings in demagogischer Weise: DER PISAAUFGABE. Dieses Vorgehen ist selbst Boris und Bee, Häckerlings treueste Kommentatoren offensichtlich so peinlich, dass…. sie aussteigen. Es ist beamtenrechtlich im Übrigen auch extrem gefährlich: Häckerling möge da mal ernsthaft darüber nachdenken (darf man das: jemanden mit quasi-Amtsgewalt (a.D.) jagen, die man aber nicht einmal hat und das in dieser Weise? Man darf nicht. Man darf juristisch einen Blogger nicht einmal Besserwissser nennen, was Häckerling getan hat. Das ist der Tatbestand der Beleidigung. Hat Marc Häckerling je wirklich beleidigt ? Ja, wirklich? Auch juristisch- dann denkt mal nach. Es ist nicht der Fall (ich hab das jetzt extra einen Juristen lesen lassen, allerdings nicht, weil ich was gegen Häckerling unternehmen will, nee. Das könnte aber dessen Dienstbehörde tun, ohne meinn zutun).

    Ja, wie ging es mir, als ich auf diese PISA-AUfgabe von Häckerling gestoßen bin? Ich war zutiefst enttäuscht von Häckerling, ehrlich. Häckerlings Aggressivität unter dem Blogartikel „Lehrerstatusbeispiel“e fand ich schade, aber naja. Doch die PISAAUFGABE ist etwas zum Fremdschämen, wenn man den Hergang kennt. Das PISA-Ding gleicht einem Benzinkanister, den sich Häckerling hingestellt hat, um Marc in die Luft zu jagen , und das mit falschen (da demagogischen) Mitteln, und obendrein mit seiner Amtsgewalt als Seminarleiter die konnotativ mitschwingen soll: perlokutativ, einem Richterspruch gleichend: ICH SPRECHE UND VERURTEILE DICH ZU … oder … ES WERDE LICHT. Das Problem aber nun war, dass es zu offensichtlich war (für treue Blogfolger) und außerdem, dass der Benzinkanister nun auf Häckerlings Homepage (Aushängeschildartig). stand und eben nicht auf meiner. Das PISA-DING brauchte man nur anzusehen, um es in die LUFT ZU JAGEN, es wäre unnötig gewesen, ein Streichholz daran zu halten. Doch genau das zu tun, darauf habe ich verzichtet, und zwar mit dem Angebot, alle Beiträge von mir und Häckers Kommentare zu löschen, damit Friede sei. Ein guter Blog braucht eine Löschfunktion: Das Web 2.0 muss vergessen können. Auf einer Site, wo es diese nicht gibt, würde ich eigentlich nie bloggen, aber der Vertrauensvorschuss an die FDP war von meiner Seite sehr hoch.

    Ich würde vom heutigen Standpunkt aus auf dieser Seite nicht mehr bloggen, nicht einen Buchstaben, weil ich mich fremdschäme für Häckerling: Für so viel Demagogie und Chaos. Denn dass bewusste Klammerverschieben ist die Quelle jedes Chaos im Denken und es ist böse. Über diesem Chaos gibt es keinen Sinn, kein Leben.

    Nun ging es mir so: Ich hatte das Gefühl, dass da ein Ruheständler dabei ist, komplett die Fassung zu verlierern und daran wollte ich tatsächlich nicht Schuld sein, auch deshalb das Angebot die Beiträge zu löschen. Wäre ich aber Schuld gewesen, wenn Häckerling die Fassung verloren hätte, der Blogmoderator? Ist eine schöne Frau Schuld, wenn sie vergewaltigt wird, weil sie schön ist? Eine kluge schöne Frau zieht sich zurück, wenn sie merkt, dass jemand ihren Anblick nicht ertragen kann. Das ist der wahre Hergang der Ereignisse. Und das sind die Gefühle, die ich erlebte.

    Doch dem nicht genug: Häckerling setzt nochmal einen drauf und nennt mein Schlichtungsangebot (das heißT: den Kampf aufhören) eine Mordtat, indem er MArc mit einem abstrusen Schillerzitat in Verbindung bringt (völlig absurd, wirklich). So soll Marc als feiger Mörder (wenn auch verbal) gebrandmarkt werden. Das tut Häckerling trickreicher Weise in einem neuen Artikelbeitrag, damit den Blog-Followern wiederum der Zusammenhang verlorengeht. Der Artikel steht hier:
    http://fdp-bw.de/fdpbwblogs/haecker/2011/01/02/schillers-nachtgedanken/comment-page-1/#comment-1032

    Was ist auf einer rein logischen Aussageebene passiert: Der Ermordete soll zum Mörder werden! Das Klopapier zum Papierklo.

    Auf diese Art entsteht allerdings schreckliches Chaos und Chaos zu stiften ist das Böse. Nicht Kritik ist das Böse, nicht lange Kommentare. Im Gegenteil: ein eher verschlafener Blog (wenig BEsucher- wie dieser), sollte sich über lange Kommentare freuen, denn diese werden von Suchmaschinen viel besser ausgelesen, als Häckerlings Artikel selbst und auch viel höher gewertet. Wer will kann das jetzt schon bei Google testen. Tja: Ich sage ja: Es braucht sehr viel wissen, etwas gut einzuschätzen. Sonst wird schnell aus GUT BÖSE und aus einem Papierklo Klopapier.

    Das schlimmes an dieser Chaoterei ist: Sie ist zerstörend, lebensfeindlich, nicht witzig,extrem aggressiv, psychiisch vergiftend, wenn damit ein Staat regiert werden oder Lehrer oder Schüler ausgebildet werden sollen. Manche Leute glauben, es sei sehr lustig, die oberste Puppe zu sein (unter Russischen Puppen), die stehe über den anderen und könne die Außenperspektive einnehmen. Das is falsch. Es ist das beste, gar keine Russische Puppe zu sein, dann kann man das ganze Puppensystem von außen sehen. Deshalb bin ich kein Hierarchietyp: Weil Hierachietypen Chaoten sind, die den Überblick verlieren. Und so hat sich Häckerling ja selbst aus der Fassung gebracht: Durch Chaos. Das ist fast schon ganze Geschichte. Es ist nun nur noch so, dass sich ALPHA und OMEGA schließen: Denn der Anfang dieser über drei Blogartikel gehenden Diskussion war, wie gesagt, der Blogartikel LEHRERSTATUSPROBLEME. Dort schrieb ich einen Kommentar mit dem Artikel „DER DEUTSCHE BEAMTE UND DIE ENTROPIE“. Das war der Auslöser des nunmehr sehr langen Diskurses, der hier zu Ende geht. Entropie ist Zunahme des CHaos. In besagtem Artikel warnte ich davor, das hierarchisierende Systeme CHaos stiften! Jetzt ist gesagt warum. Anfang und Ende schließen sich hier. Man kann wieder sagen (zum zweiten Mal) ! Quod erat demonstrandum Das ist, was zu zeigen war.

    PS: Am Anfang war das Wort, aber es war in Gott. Der Mensch kann keinen neuen Anfang setzen. Wer diesen Anfang, Gott, nie aus dem Auge verliert, der verliert auch sich selbst nie aus dem Auge und hat immer die Außenperspektive. Dem sollte der Religionslehrer Häcklering wenigstens zustimmen. Vielleicht ist das ein Kompormiss.

    PSPS: Kommentare anzuzeigen, wie einen Youtube-Film (mit einer MELDEN-Funktion) wäre absurd auf Small-Sites, wenn Häckerling Tag und Nach gar nichts anderes macht (was er selbst schreibt in „SChillers Nachtgedanken“), als auf MArcs Kommentare zu warten und diese wiederum zu kommentieren.

    So, ich werde hier nicht weiterbloggen. Ich mache jetzt meinen eigenen Blog auf. Die Die Idee verdanke ich Häckerling (es sei egdankt!). Barack Obama hat bekanntlich die Wahlen mit dem Web 2.0 gewonnen… nicht nur dem Internet. Ich bin allerdings für die CDU, das muss man auch auf ner FDP-Seite sagen können.

  8. Tobi sagt:

    Wie ist denn der Link zu Marcs Blog?

  9. Tobi sagt:

    Ach so, was ich vergaß: so lange kein Straftatbestand erfüllt ist, wird nix gelöscht. So ist die Regel im Web 2.0.

    Aber im Sinne der Augenhöhe wäre es natürlich angemessen, wenn Marc sich bzw. seine Person offenbaren würde. Häckerling drischt ja schließlich auch ohne Visier oder Vollvermummung auf Stroh und wen oder was auch immer ein!

    Kommentarlängen beschränken wäre wohl möglich, ich weiß aber nicht, ob das wirklich was bringt. Der wahre Kommentator beschränkt sich selbst und lässt sich nicht technisch beschränken.

  10. Nana sagt:

    Wir „vor-urteilen“ allzeit, da wir ja nicht allwissend sind und darum lernbedürftig! Und, danke, ich habe verstanden, was Sie meinen, Marc. Es geht um die nach acht Kommentaren bereits vollständige Interpunktion der Kommentarzusammenhänge durch die Hauptbeiträge: Was nicht demselben Hauptbeitrag zuordenbar ist, dessen innerer Zusammenhang ist aufgrund der Blocklogik verloren.
    Ich selbst hatte das Nichtauftauchen des inneren Zusammenhangs von Kommentaren schon als unbefriedigend empfunden; bei Ihren hat es sich allerdings Sinn zerstörend ausgewirkt, wenn auch erst mit der Zeitverzögerung durch die acht noch angezeigten Kommentare ersichtlich. Daher vermute ich, dass es keine so bewusste Absicht von Häckerling war, Ihren Gedankengang zu zerreißen, wie Sie unterstellen. Außerdem haben Sie auch provoziert.

    Dieses Problem wurde nicht durch die Kommentarlängen, sondern durch die nicht befriedigend klärbare Fülle an Themen gebildet und da der Block bei einer komplexen Auseinandersetzung sofort an Grenzen stößt. Was im Web, geronnen ‚für die Ewigkeit‘, verbleiben wird, ist ein um die Kommentatorzusammenhänge reduziertes Relikt der lebendigen ganzen Diskussion. Praktisch hilfreich wäre allenfalls eine Registerfunktion für die Kommentatorennamen.
    Wenn man allerdings um diese Grenzen weiß, kann man auch als Kommentator sprachlich, argumentativ, formal und psychologisch gegen Reduktion ansteuern. Wer mehrfach ausführlich/kritisch/hartnäckig auf einen Beitrag antwortet, der schon einige Zeit zurückliegt, bringt den Blogbesitzer möglicherweise aus dem Takt, so dass dieser, wenngleich indirekt anknüpfend, gern einen neuen Beitrag beginnt, der nicht als Fortsetzung gezeichnet ist, und – gern vielleicht – dabei den Link vergisst. Ich würde mich aber auch ärgern, wenn mir als Kommentator dabei unwiederbringlich der argumentativ angelegte Boden unter den Füßen weggezogen wird. Die Pisaaufgabe geht lediglich von einem nicht unwichtiges Detail des Ganzen aus, das Häckerling eben interessiert hat und mit dem er weiter umgehen zu können meinte. Hätte er lieber schweigen sollen? Zur weiteren Auseinandersetzung war er nicht verpflichtet!
    So ist das also im Blog, neben den von Bee zusammengestellten Regeln, mit der Grenze allseitiger Freiheit: dass der Besitzer die Interpunktion setzt, während die Kommentatoren sie lediglich erneut kritisch kommentieren können. – Stoff zu einem Blogkrimi?

    • haecker sagt:

      In Blogdiskussionen und auch in den Leserbriefspalten der Zeitungen können Argumente nur kleingehäckselt ausgetauscht werden. Man muss sich auf ein Thema, oder auch nur auf einen Aspekt davon beschränken, wenn man sich gegenseitig verständlich machen will. Dabei geht allerdings die Komplexität verloren. Aber das ist nicht nur ein Schaden. Für die Darlegung von Vielschichtigkeit gibt es andere Foren: Bücher, Kongresse, Fachzeitschriften. Was bringt dann die Kleinteiligkeit von Blogkommentaren und Leserbriefen? Sie sind Schlaglichter, sie beleuchten ein Thema von einer Seite oder aus einer Perspektive und machen dabei einiges sichtbar, was sonst unbeachtet bleibt, weil die Alternative zur Aufdeckung der Komplexität das Schweigen oder auch Verschweigen ist.
      Man hätte, zum Beispiel, den Beitrag „Lehrerstatusspiele“ als Anstoß nehmen können, über Nutzen und Nachteil der Verbeamtung von Lehrern zu diskutieren. Statt dessen kam es zu Rundumschlägen, die aggressiv machten, weil sie nichts erhellten – trotz des aufklärerischen Anspruchs. Es ist eine Krankheit vieler Blogs, dass sich dort Menschen auskotzen, denen irgendwas auf den Magen geschlagen ist. So wird aus einem Instrument der demokratischen Auseinandersetzung ein Abfalleimer pathologischer Auswürfe.
      Der Deutschunterricht hätte hier eine Aufgabe: Neben dem Twittern, der SMS könnte man das Kommentieren in einem Blog oder den Leserbrief üben. Letzteres wird schon länger getan, ich weiß. Abschweifung: Die weitere Kultivierung des „dialektischen Besinnungsaufsatzes“ ist ein Anachronismus. Da simuliert man eine „Wissenschaftlichkeit“, die es nirgendwo mehr gibt. Auch werden die Kinder damit überfordert. Das Schlimmste meiner Deutschlehrerzeit war die Korrektur solcher Erzeugnisse. Ende der Abschweifung.
      Zurück zum Thema „Blog“: Als Herr über einen solchen könnte man „steuern“, aber was wäre das für ein undemokratisches Signal, wenn der Angegriffene seine Machtmittel nutzte, um sich vor Angriffen zu retten? Das sei ferne.

  11. Hardy sagt:

    M. magnifice, unablässig und eifrig arbeitest Du alles ab und auf. Wie lieb. Schreibst Du Dich nun mit „k“ oder „c“? Herzlich, Hardy

    • haecker sagt:

      Mir kommt dieser Schreiber merkwürdig vor, ob er sich nun mit c oder k schreibt, denn er erfindet sich ständig neu, erzählt uns Märchen von sich, aber vor allem kann er eines nicht: lesen. Der Rückschluss von den „pathologischen Auswürfen“ eines Magenkranken zum Vorwurf „Psychopath“, beweist das zur Genüge. Wie soll man sich mit solchen Kommentaren auseinandersetzen?

  12. Marc sagt:

    BILD MELDET: „Schweinegrippe ist zurück!“

    Gestern war ich auf einem hübschen Bummel durch die Stadt, da steht doch in der Bildzeitung „Die Schweinegrippe ist zurück!“. Kurz darauf traf ich einen Bekannten, der mir lachend sagte, der Häckerling habe mich jetzt als Psychopathen auf seiner Website bezeichnet, der sich auskotzen wolle“.

    Jetzt sagen sowas schon Bekannte auf der Straße, wenngleich lachend? Na sowas! Ich antwortete: „Macht doch nix, der Blog is mir jetzt Wurscht!“ Ich meine, das ändert ja auch nichts mehr, ob Häckerling die Liste an Beschimpfungen verlängert oder nicht. Hier ein kleiner Auszug aus Häckerlings Insinuationen (wie er das nennt), frei zitiert, denn das sei erlaubt: „Mörder, Besserwisser (wörtlich: einer der alles besser weiß), Hartleibiger, sich auskotzender Psychopath (?)“.

    Vor allem „Hartleibiger“ ließ mich lange nachdenken. Meint er damit, dass ich Muskeln habe? Das stimmt.

    Tja, Wer ist Marc / Mark“, wollen hier einige Blogger wissen. Bin ich vielleicht Julian? Julian Assange, der Häckerlings Blog zerstören will (sagt Häckerling auch selbst, dass ich seinen Blog zerstören wolle). Bin ich der vermummte Bin Laden mit dem Dolche unter dem Gewande, der aus einer Schillerschen Lyrik herausgefallen ist?

    Oder steckt hinter Marc/Mark eine Frau namens Marcia?Ich werde gleich die Frage klären. Zunächst mal will ich sagen, dass ich sehr beruhigt war, Häckerlings neuesten Pschopathen-Kommentar zu lesen: Denn Häckerling meint mit dem auskotzenden Psychopathen gar nicht mich (er referiert nicht auf mich, würde man geschwollen sagen). Der Kommentar ist vielmehr eine Einladung an alle Psychopathen, bei ihm im Namen der Freiheit zu bloggen.Oder?“Freiheit?“ Steht doch gar nicht mehr bei Häckerling!? Stand aber mal. Häckerling hat zwischenzeitlich mal den Kommentar wieder geändert. Stimmts oder nicht? Woher weiß das Marc? Ist er doch noch ständig auf Häckerlings Blog?

    Also: Es interessiert mich eben, was Häckerlings BlogSite so mit meinem Computer macht, nicht anders herum (Pschopath? UHHHHH … gleich gehts los LEUTE!!! DER WEHRWOLF KOMMT!“)

    Also ja, zurück zur Frage: Wer bin ich und wenn ja, wieviele?

    Das fragte ich mich beim tollen Pisa-Test bezüglich Häckerling, dem Test-Erfinder. Da ist ja beispielsweise ein PISA-Forscher namens Häckerling, der sich selbst H nennt. Er stellt seinen Bloglesern eine Pisaaufgabe. In dieser Aufgabe zitiert der PISAUFGABENSTELLER sich selbst (H!), tut aber so,als sei er gar nicht er selbst. Sehr ungewöhnlich…. Dann zitiert der Pisaforscher H den bösen Marc M, der gegenüber H sehr schrecklich böse sei. Abschließend soll der erlauchte Leser auf die Antwort kommen, die der Pisaforscher H hören will. Diese ist: H habe nur ein gar nicht seiendes Wissenslückchen gehabt und M sei schrecklich böse und aggressiv darauf geworden, gar nichts verstehend. Folglich sei M ein Sprachgestörter und H ein Kommunkationsexperte.

    Ja, so liebe Leser, wird SChule tatsächlich gemacht in Deutschland und „selbstständig denken “ gelernt: Dass der Schüler selbsständig so denken lerne, wie es der AUfgabensteller will. Aber der äußere Rahmen (die Außeneperspektive) ist chaotisch kaputt, klar! Der Schüler soll aber hernach glauben,er sei ganz von selbst auf das gekommen, was der Pisa-Lehrer hören will! Und niemand empört sich! Oh Generation Golf! Lasst ihr euch so leicht den Kopf unter Wasser drücken? DOch genau so funktioniert Schule derzeit in Deutschland noch, mit ähnlichen Aufgabenstellungen gegenüber Schülern, ständig: Ob ihr es glaubt oder nicht. Es ist Lernen mit verborgener Gewalt. Damit meine ich aber nicht die wahren Pisaforscher!

    Der wahre Grund, warum ich aber hier auf dieser Website zurückkegekehrt bin, ist, dass ich ein kleines Viruslein gefunden hatte auf meinem Computer und das
    ich das Häckerling gerne sagen möchte, allerdings nicht über mein MAilProgramm. Das Viruslein ist superschlau und nannte sich abwechselnd „KEIN VIRUS“ und NICHT-GEFUNDEN. Ja sowas. Offensichtlich ist nicht nur die Schweinegrippe zurück.

    So viel über meine Identität: ich habe INformatik studiert und das stimmt wirklich. Ich liebe es, Hackprogramme , die mir ein Krimineller drauf geladen hat, mit der Pinzette und der Lupe auseinanderzunehmen und kann Stunden damit verbringen. Manche finden das verrückt. Aber es ist einfach schön, die Außenperspektive zu haben und den zu beobachten, der einen beobachtet. Denn es handelt sich um ein Spionageprogramm, das den Computer aushorcht (KEylogger). Wo kommt es her? Meine wichtigen EMail-Programme laufen allerdings auf nem parallelen Linux-System. Der krimninelle Abhorcher wird denken, dass ich ein einsamer Blogger bin, weil er keine Mail zu lesen bekommt. Upps. So kann man sich täuschen.

    HÄCKERLIN STILLGESTANDEN! ZUHÖREN! ICH VERBREITE KEINE VIREN! NCHT EINMAL AUF DEINE SITES! So ein Schweinehund bin ich nicht. Ihr könnt also alle beruhigt sein. Der Häckerling dreht das nachher nämlich wieder rum, der Marc verbreite Viren und das stimmt nicht.

    Noch was zur Medienerziehung und zum Web 2.0. Ich finde, Lehrer sollten Schülern empfehlen, den Firefox (aktuell gilt das jedenfalls noch) zu verwenden und dann das AddON WOT draufzu laden. Es ist das derzeit beste Programm, um vor schädlichen Sites zu warnen. Man sollte allerdings auch die Kommentare von WOT selbst zu gut bewerteten Sites ernst nehmen und lesen, bevor man drauf bloggt.

    Und was hat das alles mit Häckerlings Ausgangsfrage zu tun, ob der deutsche Lehrer verbeamtet sein solle oder nicht?

    Also: Die Antwort findet man beim Freibadbesuch. Was? Psychopath? NEIN WISSENSCHAFT! Allerdinsg moderne.

    HÄCKERLING! KEEEEHRT MAAAAARSCH! Ab unter die kalte Dusche (5°C) HÄCKERLING! Hast du geduscht? Dann tauchst du ein ins beheizte Schwimmbecken (24°C). HÄCKERLING! AB INS SCHWIMMBECKEN! Oh, wie ist das Wasser heiß!
    Wunderbar. Im Kontrast zur kalten Dusche fühlt sich das Wasser im Schwimmbecken heiß an. Aber das ist eine Illusion (= falsche Vorstellung von der Wirklichkeit). Das Wasser wird im Schwimmbecken nicht wärmer, wenn man zuvor kalt duscht. Sonst hätte die Welt keine Energieprobleme. Wir könnten Häckerling zum Duschen schicken und so das Freibad beheizen. Man wird kein tollerer Mensch, wenn man von Studienrat zum Oberstudiendirektor befördert wird und wer glaubt das doch, erlebt eine Illusion.

    Hierarchietypen, welche Hierarchien für absolut nehmen, können die Realität nicht wahrnehmen. Die Typen denken, das Wasser im Schwimmbecken sei tatsächlich heiß nach dem kalten Duschen. So funktioniert eine Diktatur: Indem man die Leute zuerst kalt duscht, einscheint den Menschen selbst Immer-Noch-Kaltes Wasser heiß.Wenn man auf Menschen in diesem Sinne Gewalt ausübt (als metapher:kalt duschen), dann glaubt sich hernach selbst der UNfreie als frei, denn solange man nicht im Gefänginis sitzt, fühlt man sich bereits frei. Aber das ist eine Illusion.

    Damit Lehrer die Außenperspektive (die wahre Sicht auf die Wirklichkeit) nicht aus dem Auge verlieren, dürfen sie also keine Hierachietypen sein, ganz gleich, ob man sie als BEamte oder Angestellte bezeichnet.Wer abhängige Gegensätze (z.B. Hierarchie) mit der Wirklichkeit verwechselt, der stiftet Chaos. Die Frage ist jetzt nur, ob das Beamtentum den LEhrer imprägniert und so zum Hierarchietypen macht. Eine Psychoanalyse und Strukturanalyse von Häckerling brachte hier sehr klare Ergebnisse. Oder nicht

    Einen kleinen Fehler habe ich aber in meiner Argumentation gemacht: Kann der Mensch einen neuen Anfang setzen? Kommt drauf an wann und wo. Man kann etwa eine Pause machen. Mann kann anderen Menschen etwas verzeihen, das in ein Neuanfang in Liebe und damit (sage ich) in Gott.

    Ja, ich bin Christ und Kirchengänger und schäme mich nicht dafür.Deshalb sage ich: Wer in Gott lebt, der lebt in Liebe und der hat die Außeneprspektive, die wahre Sicht auf die Wirklichkeit. Für den gibt es keinen UNterschied in der Würde des Menschen unter Reich und Arm und für den sind Hierachien sekundär und meist sogar völlig bedeutungslos.

    Und noch was: Mit Schiller & COg ibt es keine Herausführung aus der UNmündigkeit. Wir brauchen eine INternationalisierung des Literaturkanons. Schiller macht offenbar aggressiv (CHaos macht aggressiv), Häckerling hat’s bewiesen (wenn auch nicht mathematisch). Und wer soll uns aus der UNmündigkeit herausführen. Häckerling? Dann Hals und Beinbruch, jedenfalls solange der Häckerling so hartherzig ist. Liebe hat jedenfalls noch nie gesagt, oder? Dann wird’S Zeit Häckerling. Das kann man LERNEN. HÄCKERLING! STILLGESTANDEN! LERNE es, selbstständig denkend, aber bitte nicht bei Schiller.

    Das wollte MArc sagen.
    Tschüüsss.

  13. Marc sagt:

    Doch Vorsicht: Wenn man die psychopathen mit den Vernünftigen verwechselt, dann entsteht Chaos. Wer im Chaos lebt, findet scheinbare Ordung (Hierarchie, Beamten-Dienstgrade) schon als absolute Ordnung und sehnt sich nach dieser Pseudo-Ordnung. Die Schillers, Tiecks, Eichendorffs, Novalis… das waren Psychopathen. Von diesen kann man sich nicht aus der UNmündigkeit heraus führen lassen. Sagt daas den Schülern, ihr LEhrer!

    Psychopathen sind kranke Menschen, die aber unser tiefstes Mitgefühl verdienen. Das ist gewiss. Das heißt aber nicht, dass man sie zu seinen Lehrern macht. Das sollte der Religionslehrer Häckerling einsehen.

    PS: Morgen bekomme ich mein neues Betriebssystem (Wind7). Ich werde aber auch alle Partituren entfernen, damit garantiert alles virusfrei ist. Nicht dass einer denkt, ich liebe dauervervirte Computer. Das wieder auch nicht!

  14. Marc sagt:

    Tja Häckerling: Der Mensch muss sich immer neu erfinden, wenn das Leben spannend und schön sein soll, so, wie ich es empfinde. Zur Frage nun, ob der Schreiber Marc gar nicht lesen kann: Könnte es sein, dass das Web 2.0 doch vergisst und dass dein Blog doch eine Resset-Taste kennt, wenngleich eine einseitig motivierte. Derart könnte nun doch ganz plötzlich aus „Psychopath“ nunmehr klammheimlich (mitten in der Nacht) die merkwürdige oxymorische Tri-Metapher „pathologischen Auswürfen eines Magenkranken“ geworden sein. Ein Hinweis auf diese Virus-Technik steht aber schon in meinem Kommentar „BILD MELDET: SCHWEINEGRIPPE IST ZURÜCK! (bitte genau lesen!). Der Leser sollte also sehr vorsichtig sein, sich keinen Virus einzufangen auf diesem Blog, oder nicht, HÄckerling? Das sollte man aber immer, oder?

    So, und nun zu den Märchen. Ja, das ist so eine Sache für einen deutschen Romantiker wie Häckerling mit der begrifflich klaren Trennung, wo die deutsche Romantiik doch das Chaos so liebte und den Wahnsinn im Übrigen auch. Soll ich Dir den Unterschied erzählen zwischen den Märchen der Aufklärer, die gar keine Märchen im Sine Grimms waren, nämlich Anti-Märchen und den Märchen der Grimms. Letztere habe ja bekanntlich bei den Original-MÄrchen der Aufklärer abgeschrieben, die Originalmärchen aber kräftig manipuliert.. Möchtest du noch mehr Herausführung aus der UNmündigkeit im Sinne Kants? HÄCKERLING SAG’S EHRLICH! Dann schreibe ich ne Runde über Märchen und Rotkäppchens romantische Notoperation

  15. Boris sagt:

    Darf ich daran erinnern, dass Marc ein paar Kommentare weiter oben zugesagt hatte, nicht mehr hier zu bloggen, sondern seinen eigenen aufzumachen (den lesen kann, wer immer möchte, aber ich hab genug von ihm gelesen, um das nicht mehr tun zu wollen).
    Dieser Blog ist gut und enthielt weder Beschimpfungen noch Anfeindungen, (zwar waren nicht immer alle einer Meinung, aber das muss man ja nicht) aber seit Marc mitschreibt, sind die beiden letzten Punkte in einem Maß aufgetreten, dass es doch für alle Beteiligten wohl das beste wäre, wenn Marc sein Wort hielte (das Wort eines Mannes ist sein Genick, sagt man) und es hier sein ließe zu bloggen.

    PS: Werwölfe sind nicht psychopathisch, sondern animalisch.

  16. Tobi sagt:

    Wann zeigt Mar[c|k] denn nun sein Gesicht und enthüllt seine Identität? Feigheit ist immer noch eine der schlimmsten menschlichen Eigenschaften. Dafür muss ich mich fremdschämen, lieber Mar[c|k].

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.