Alltägliche Nachrichten

Was macht den 28. März zu einem besonderen Tag? Eigentlich nichts. Der morgendliche Blick in die Zeitung kündet vom alltäglichen Wahnsinn Deutschlands und der Welt. Es hat Tote bei verschiedenen Unfällen gegeben, in Afrika leiden Hunderttausende an den Folgen einer Naturkatastrophe, Europa will keine afrikanischen Flüchtlinge mehr aus dem Mittelmeer retten, sondern nur deren Ertrinken aus der Luft beobachten, der Chef der hiesigen Katholiken bekräftigt, dass es auch künftig kein gemeinsames Abendmahl mit den Evangelischen geben darf (eine angesichts gehäufter Missbrauchsfällen in besagter Kirche relativ arrogante Haltung), der grüne Oberbürgermeister von Stuttgart hat sich die Finger bei einem Klinikskandal schmutzig gemacht (mit dem Aufklären hat er es nicht so), die Suche der Bundesregierung nach einem Verkehrskonzept angesichts des Klimawandels ist bisher ohne Ergebnis geblieben (die Autolobby – oder das Auto? – hat uns offenbar voll im Griff), einige Schülerinnen und Schüler werden auch morgen wieder des Klimas wegen auf die Straße gehen (Proteste ändern nichts, nur Taten, findet Häckerling, aber die Proteste sollen ja zu Taten – von wem? – führen), Großbritannien findet immer noch keine Lösung für seinen Austritt aus der Europäischen Union (sollen sie doch drinbleiben), ein Viertel der Kinder hierzulande ist chronisch krank (wer ist eigentlich dafür verantwortlich?), der Gesundheitsminister will sich um die Pflege kümmern (gut so!) usw.

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