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Vertrauensvolle Zusammenarbeit

So soll sie sein, die Beziehung zwischen Schule und Elternhaus: vertrauensvoll, nicht misstrauisch, auf Zusammenarbeit aus und nicht auf Streit. Aber die Wirklichkeit sei anders, heißt es heute in der Zeitung. Die Eltern fühlten sich zu wenig einbezogen ins Schulische, die Lehrer würden seitens der Eltern überfordert. Es mangelt wohl an einem steten Fluss der Informationen von den einen zu den andern. Diese Unkenntnis führt zu Einmischungen, die nicht sein müssten und auch nicht sein dürfen. Eltern mischen sich in die Aufgaben der Schule ein (Unterrichtsform, Gestaltung der Klassenarbeiten, Benotung der Leistungen, Disziplin im Unterricht). Die Schule respektiert nicht genügend die Belange des Elternhauses (häuslicher Erziehungsstil, Freizeitverhalten der Kinder, Ernährung). Man könnte natürlich miteinander über alle diese Themen sprechen, aber nur, wenn man die Verantwortung der jeweils anderen Seite respektiert. Es gibt auch Bereiche, wo beide, Elternhaus und Schule, zusammenwirken müssen. Dann hat der Dialog offen und geregelt zu sein. Lehrer sind für Eltern nicht immer zu sprechen. Es gibt die Sprechstunde, die Klassenpflegschaft, die Schulkonferenz. Nicht alles kann jederzeit und überall zum Thema werden. Lehrkräfte brauchen Zeit für ihre Unterrichtsvor- und -nachbereitung, fürs Korrigieren, für die Erholung. Die Themen, die in den Gremien besprochen werden, müssen transparent kommuniziert werden, für alle Eltern einsehbar und nachlesbar, zum Beispiel auf der Homepage der Schule, die Ergebnisse von Besprechungen und die in den Gremien gefassten Beschlüsse auch.

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