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Panische Virenbekämpfer

Das Schlimmste am Corona-Virus sind die Reaktionen „von Amts wegen“. Die uns regieren und verwalten warnen vor Hysterie und Panik, tun aber alles, dass beides sich ausbreitet. Nun hat das Landratsamt in Böblingen die Idee in die Welt gesetzt, Veranstaltungen, die von mehr als 50 Personen besucht werden, abzusagen. Die Verwaltung in Sindelfingen hat sich dem unverzüglich angeschlossen. Dabei gibt es in dieser Stadt mit mehr als 60000 Einwohnern noch keinen einzigen Corona-Fall. Man mag die vorsichtige Stadtverwaltung ob ihrer Fürsorge loben, man kann ihr aber auch Panikmache vorwerfen. Denn wenn schon fast alle Kultur auf Eis gelegt wird, muss es ja ganz schlimm um uns stehen. Auf zum Hamsterkauf: Wer weiß, ob wir morgen überhaupt noch etwas in den Regalen finden? Häckerling hätte noch mehr Ideen, wie man die Panik verstärken können: Schließung der Supermärkte, Lebensmittel dürfen nur noch online bestellt werden, Fabriken mit mehr als 10 Mitarbeitern schließen, ebenso Schulen, Rathäuser, Kinos, Theater, Museen Kirchen. Frist: Ostern. Wer das Haus ohne Mundschutz verlässt, muss ein Bußgeld bezahlen. Die Apotheken nehmen Arzneiwünsche nur noch auf telefonische Bestellung entgegen und legen die Ware vor die Wohnungstür, zu den angelieferten Lebensmitteln. Das Fernsehen sendet rund um die Uhr Vorschriften fürs Händewaschen und zeigt Filme wie Camus‘ „La Peste“. Oder man wiederholt die Serie „Arctic Circle“. Zur Ablenkung kann man auch alle Prunksitzungen der diesjährigen Fastnacht ein weiteres Mal wiederholen. Oder Filme mit Heinz Rühmann. Oder die Tatorte der letzten 50 Jahre. Wenn Terroristen das öffentliche Leben lahmlegen wollen, dann bieten ihnen diese Tage reichlich Ideen.

Eine Antwort auf „Panische Virenbekämpfer“

Wenn die Kanzlerin sagt, dass 60 bis 70 % der Deutschen an Corona erkranken könnten, also über 50 Millionen Bundesbürger, dann ist das ein starker Beitrag zur Erhöhung der panischen Hysterie.

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