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Volatile Grenzwerte

Wir müssen neue Zahlen lernen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Als wir noch bei 200 lagen, war das Ziel klar: runter mit der Inzidenz. Jene, die uns regieren, wurden nicht müde, von der Zahl 50 zu reden. Die Begründung war einleuchtend. Bei dieser Ansteckungsrate sei es den Gesundheitsämtern möglich, die Infektionskette nachzuverfolgen. Mit der annoncierten Software Sormas bestünde sogar die Möglichkeit, das Nachverfolgungsziel bei höheren Werten zu erreichen. Aber nun geschah etwas Seltsames. Je näher wir der 50 kamen, desto unwichtiger wurde sie. Seit ein paar Tagen gilt die 35, auch im Fernsehen bei den Balkengrafiken. Nun bestreitet niemand, dass 35 niedriger ist als 50 und eine niedrigere Inzidenz besser ist als eine höhere. Eine andere Begründung für die 35 bekommen wir aber nicht. Geht es vielleicht um die Krankenhausauslastung? Aber inzwischen geistern noch weitere Zahlen durch die Medien, die 10 zum Beispiel. Sie wird von Virolog*innen favorisiert. Zwischen 50 und 35 liegen 15 Punkte, zwischen 35 und 10 sind es 25. Damit man Häckerling nicht missversteht: 10 ist besser als 35 und 35 ist besser als 50. Und 50 ist deutlich besser als 200. Aber nun gibt es ja unter der 10 noch weitere zehn Zahlen, wenn man die Null einbezieht. Zwei Bewegungen ringen hier miteinander: die no-Covid-Gruppe und zero-Covid-Gruppe. Die Gruppe zero ist radikaler als die Gruppe no. Letztere wäre auch mit 7 zufrieden, zero will die Null. Natürlich ist 0 besser als 7, und 7 ist besser als 10 etc. Zum Glück gibt es unter der Null nur noch Minuszahlen. Die kann man zwar bei Strafzinsen ins Spiel bringen, aber nicht bei Covid-19 und seiner Mutantenschar. Mal sehen, welches Ziel die Merkel-MP-Gruppe am 7. März ausgibt. Ich schlage 17 vor, 1 Kanzlerin plus 16 MPs.

Eine Antwort auf „Volatile Grenzwerte“

* Me, Myself and I – von der Trance-Formation des Ich *

Empfehlung Buch-Neuerscheinung:

„Ausgesetzt zur Existenz“ – warum der Mensch ein Schicksal ist
– vom Ausgang aus der unverschuldeten Absurdität –
Franz Sternbald

{Das Buch zum Virus, ohne es ein einziges Mal zu benennen …denn es geht um die Klärung der Frage, wo bleiben Du und Ich bei dem, was danach kommt}

Wenn Sie nichts vermissen, bedeutet das noch nicht, daß Sie nichts verloren haben.
Erfahren Sie nun, was Ihnen durch den gegenwärtigen Umbau unserer Lebenswirklichkeit abhanden gekommen sein wird, wenn die Transformation der gesellschaftlichen Ordnung, sowie der politischen und wirtschaftlichen Willensbildung, zu ihrer Vollendung gelangt sein wird (von der posthumanistischen Überwindung der conditio humana bis zur transhumanistischen unio mystica in der Verschmelzung des Lebendigen mit dem Techno-Logischen).
Die Ausrufung einer globalen Pandemie ist die Klimax in einem Stück, das uns Alle, bei verordneter sozialer und physischer Distanzierung (zwischenmenschliche Entfremdung), zu einem digital-orchestrierten Kollektivpanik-Schwarmbewußtsein zusammenscheuchen soll.
Nach dem Prinzip der ‚schöpferischen Zerstörung’ wird ein kompletter ‚Reset’ der globalen Ordnung angestrebt – ordo ab chao …
An dem Drehbuch haben Sie und Ich mitschreiben dürfen, indem wir uns stillschweigend in unsere darin vorgesehene Rolle gefügt haben, Als Medien-Rezipienten und Steigbügelhalter für die Umsetzung einer global-politischen Agenda; indem wir uns über unsere Individualität eine Maske (persona) streifen lassen, um den Part des reibungslos verwertbaren Produzenten und Verbraucher, des Kunden und Patienten, zu spielen. Und so werden wir durch die Inszenierung getrieben, vor wechselnden Kulissen von Lügengebäuden und falschen Flaggen, hinter denen ein okkult (=verborgen) illegitimes technokratisches Ermächtigungssystem zur Totalität heranreift.
Wir werden aber zum Ende hin bei keiner Instanz mit der Klage über unser Lebensschicksal durchkommen, wenn es dereinst heißen wird:
Es geschah nach Deinem Willen!

Was aber war unser Ich, bevor wir es uns abkaufen ließen, um zum Personaldarsteller zu werden?

Aufrichtig gesprochen, „Ich“ war niemals frei zu handeln, vielmehr handelte es sich .. in einer Gitterbox kausaler Bestimmtheiten.
Wir können garnicht tun, sondern wir ereignen uns.
Notwendig ist künftig eine praktische Existenzphilosophie zur Rechtfertigung der Subjekthaftigkeit gegen die Zudringlichkeit der Verobjektivierung.
Sind wir zwar nicht eigentlich frei zu handeln, liegt unsere eigentümliche Freiheit dennoch auf dem Grund unseres Seins. Möglicherweise haben wir uns demnach den Käfig der kategorischen Gesetztheit selbst geflochten. Freiheit wurde auf dem Weg vom Sein in die Existenz zur Bestimmtheit. Allein im Bewußt-Sein ist somit die ‚fatale’ (Fatum= Schicksal) Verbindung von Freiheit und Bestimmung zu suchen.

Mit dem Buch „Ausgesetzt zur Existenz“ fordert der Autor Franz Sternbald Sie auf: Holen Sie sich ihre souvernäne Urteilsfähigkeit zurück; Werden Sie sich dessen gewahr Wer Ihr Ich eigentlich ist!
„ Was soll nicht alles meine Sache sein …..,nur die meinige soll nicht meine Sache sein?! “ {Max Stirner}

Ich zu sein, vermag nur Ich selbst

aber …

Wer ist eigentlich ICH?
Zu welchem Zweck behaupten wir ein subjektives Ego, und worin besteht ein objektiv legitmierender Sinn für die Forderung nach Anerkennung eines
unbezähmbaren Geistes der uneingeschränkten Subjektivität {J.J. Rousseau, Bekenntnisse}

Zu welchem Ziel strebt letztlich die Entwicklung der Selbstbewußtwerdung alles Lebendigen?
In welchem überragend widerspruchsvollen Verhältnis steht das absolute Selbst zur Endlichkeit seines individuellen Daseins?
Mit diesem Buch wird ein Deutungsversuch unternommen für das Ego als einem Ding, oszillierend zwischen Dualität und Polarität, von Identität und Alienation, von Eigentümlichkeit und Entfremdung,
auf dem Weg von Mir zu Dir

Von nun an wird Ich nicht mehr gezählt, sondern gewogen

*

Ausgesetzt zur Existenz – warum der Mensch ein Schicksal ist
– vom Ausgang aus der unverschuldeten Absurdität –
Franz Sternbald – BoD-Verlag; D-Norderstedt

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